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Die Fachstelle für Suchtprävention Berlin ist

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Betriebliche Suchtprävention
Prev@WORK

Prev@WORK - Suchtprävention in der Ausbildung

Prev@WORK ist als ganzheitliches Programm zur Suchtprävention in der Berufsorientierung, -vorbereitung und -ausbildung konzipiert und basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Zielgruppen des Programms Prev@WORK:

  • Führungskräfte
  • Ausbilder/innen bzw. Lehrende
  • Auszubildende, Schüler/innen, Teilnehmende an Maßnahmen

Ziele des Programms sind

  • Sensibilisierung von Entscheidungsträger/innen, um suchtpräventive Strukturen und Regelwerke zu stärken bzw. zu etablieren.
  • Qualifizierung der Ausbilder mit dem Ziel, eine suchtpräventive Haltung und Handlungskompetenz zu entwickeln.
  • Erhöhen von Wissen zu Sucht und süchtigen Verhaltensweisen bei Auszubildenden, damit diese durch Reflexion des eigenen (Konsum-)Verhaltens einen Zuwachs an Risikokompetenz erwerben, der verantwortungsvolle Umgang mit Suchtmitteln gestärkt wird und Suchtmittelkonsum bedingte Arbeitsausfälle und Fehlerquoten verringert werden.

Die methodische Umsetzung der im Rahmen des Projektes durchzuführenden Seminare für Auszubildende und Ausbilder/innen basiert auf den Standards erfolgreicher Suchtprävention und Erkenntnissen bewährter Kommunikationstheorien. Es werden vorrangig interaktive Methoden angewandt. Weitere Elemente sind die Kleingruppenarbeit, sowie Diskussion und Feedback.

Die Fachstelle für Suchtprävention Berlin führte vom 01.03.2011 bis 29.02.2012 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit die Implementierung des Programms Prev@WORK in 7 Bundesländern durch. Beteiligt waren: Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Darüber hinaus konnte einzelnen Trainertandems aus Bayern, Schleswig-Holstein und Thüringen die Teilnahme ermöglicht werden.

Insgesamt wurden 90 Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Fachstellen für Suchtprävention, berufsbildende Schulen, Einrichtungen der Berufsorientierung, Betriebe etc.) als Prev@WORK-Trainer/innen ausgebildet. Innerhalb der Modelllaufzeit führten diese 19 Pilotschulungen (15 Grundlagen- und 4 Aufbauseminare) in 6 Bundesländern für insgesamt 245 Auszubildende durch.

Die wissenschaftliche Evaluation  des Projektes auf Wirkung und Übertragbarkeit des Programms durch das Institut StatEval / Freie Universität hat ergeben, dass

  • die ausgebildeten Fachkräfte sowohl das Seminarkonzept als auch die Übertragbarkeit in die unterschiedlichen Bereiche / Settings sehr positiv bewertet haben
  • die Auszubildenden, die an den Pilotseminaren teilgenommen haben, diese mit deutlicher Mehrheit positiv bewertet haben und durch die Seminare dazu gelernt haben. Auch ließen sich Einstellungsänderungen nachweisen.

Sowohl vor als auch nach Abschluss der Modellphase wurden deutschlandweit die Industrie- und Handelskammern angeschrieben und über das Programm informiert, um die Etablierung des Programms als „Marke“ voranzubringen. In diesem Zuge wurden auch die regionalen Ansprechpartner benannt und damit die Kundenakquise vor Ort unterstützt.
Am 23. Januar 2012 fand in Berlin eine bundesweite Fachkonferenz im Rahmen des Bundesmodellprojektes statt. Weitere Informationen hier.

Angesichts der guten Bilanz und der vielen Nachfragen bezüglich weiterer Trainerschulungen ist es außerordentlich erfreulich, dass die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie die AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse zugesagt haben, die Verstetigung von Prev@WORK finanziell zu unterstützen und weitere Landesverbände der AOK ebenfalls Interesse an dem Programm signalisiert haben. Mit im Boot sind auch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), sodass das Train-New-Trainer-Konzept in gleichbleibend hoher Qualität fortgeführt werden kann.

Prev@Work als gutes Praxisbeispiel auf europäischer Ebene
Der Erfolg von Prev@WORK zeigt sich besonders mit Blick auf die Benennung des Programms als gutes Praxisbeispiel in der betrieblichen Suchtprävention z.B. im Good practice report and compilation of case studies des EWA-Projektes - European Workplace and Alcohol der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Download

Ansprechpartnerin: Anke Schmidt, schmidt@berlin-suchtpraevention.de

Downloads:
Informationsflyer Prev@WORK_Allgemein
Bundesmodellprojekt Prev@WORK_Übersichtsvortrag
Bundesmodellprojekt Prev@WORK_Programmbeschreibung
Bundesmodellprojekt Prev@WORK_Evaluationsbericht


Prev@WORK-Qualitätskonferenz 2014 in Berlin

Prev@Work Teaser

Logo BMG

Um die nachhaltige Verankerung und Umsetzung des Programms weiter voran zu bringen, fand vom 29. bis 30. September 2014 unter Beteiligung von 11 Bundesländern, Österreich und der Schweiz die Prev@WORK-Qualitätskonferenz in der Neuen Mälzerei in Berlin statt. Über 80 Fachkräfte aus Suchtpräventions-Fachstellen, Beratungsdiensten, Betrieben, Behörden und anderen Arbeitsfeldern folgten der Einladung.

Prev@WORK, ein Programm der Fachstelle für Suchtprävention Berlin, setzt im Setting Ausbildung an mit dem Ziel, Suchtprävention als Bestandteil des Arbeitsschutzes im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zu verankern. Mittlerweile konnten 219 Trainer/innen in 13 Bundesländern ausgebildet werden und es wurden 1.600 Auszubildende mit Grund- und Aufbauseminaren erreicht.

Vielen Dank an die Berliner Gesundheitsstaatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner und Peter Lang von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die gemeinsam die Konferenz eröffneten. Herzlichen Dank auch an Referentinnen und Referenten, die durch aufschlussreiche Vorträge, spannende Einblicke in die Implementierung des Programms in verschiedenen Settings, informativem „Qualitäts-Talk“, vertiefende Workshops und Diskussionen zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Für die anregende Moderation der Konferenz danken wir Dr. Sandra Dybowski vom Bundesministerium für Gesundheit.

Die Dokumentation der Konferenz erscheint in Kürze.

Materialien zur Konferenz:


Emine Demirbüken-Wegener  Peter Lang  Christina Rummel  Anke Schmidt  Helga Meeßen-Huehne

Tollkuehn und Schubert  Miriam Lutz  Panzer und Krause  Martina Rummel  Qualitätstalk

v.l.n.r. Emine Demirbüken-Wegner - Staatsekretärin für Gesundheit Berlin, Peter Lang - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Christina Rummel - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, Anke Schmidt - Fachstelle für Suchtprävention Berlin, Helga Meeßen-Hühne - Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt, Karena Tollkühn, Frank Schubert - Bezirksamt Mitte von Berlin, Miriam Lutz - Berliner Wasserbetriebe, Cornelia Pantzer, Volker Krause - OSZ Druck- und Medientechnik / Ernst-Litfaß-Schule, Dr. Martina Rummel - Institut für betriebliche Suchtprävention Berlin, Gruppenbild: Helga Meeßen-Hühne, Heidi Kuttler - Villa Schöpflin, Dr. Sandra Dybowski - Bundesministerium für Gesundheit, Kerstin Jüngling - Fachstelle für Suchtprävention Berlin, Peter Lang


Kurzfilm:  PREV@WORK-seminare für auszubildende


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