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Gender und Diversity
Fachkonferenz in Berlin
Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten

Was wir bieten


Erarbeitung von Handlungsempfehlungen

Nach kurzen Einführungsreferaten kamen ca. 60 Interessierte zu diesen Themen ins Gespräch und eine angeregte Diskussion fand statt. Wir bedanken uns herzlich bei den kooperierenden Veranstaltern für die gute Zusammenarbeit und die Gastfreundschaft.

Auch im Jahr 2010 arbeitet die Fachstelle für Suchtprävention im Rahmen des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms „Gleichstellung weiter denken – Strategien für ein geschlechtergerechtes Berlin“ an Themen zu gender- und diversitysensibler Suchtprävention. Auf Grundlage des im Jahr 2009 durchgeführten Fachdialogs werden gemeinsam mit dem Netzwerk gender+ zur Zeit Handlungsempfehlungen dazu, wie Gender- und Diversity-Aspekte in der Suchtprävention regelhaft Berücksichtigung finden, formuliert. Diese wurden gemeinsam Ende 2010 mit Expert/innen aus Senat und Projekten diskutiert und beraten – mit dabei waren der Geschäftsführer von Evin e.V., ein Mitarbeiter des Büros des Integrationsbeauftragten des Berliner Senats, der 2. Vorsitzende des Türkischen Elternvereins e.V. und die zuständige Mitarbeiterin der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbrauchschutz. Die Handlungsempfehlungen werden voraussichtlich Ende des Jahres 2011 veröffentlicht.


Bestandsaufnahme von suchtpräventiven Ansätzen aus anderen EU-Ländern

Im Auftrag der Fachstelle für Suchtprävention hat das Netzwerk gender +in einer Kurzrecherche eine Übersicht zu Politik und Praxisbeispielen der Suchtprävention in der Schweiz und in England erstellt. Kriterien für die Beispiele aus der Praxis anderer Länder in der Präventionsarbeit mit Jugendlichen und Familien waren ein gezielter Gender-Ansatz bzw. eine Reflektion in den Strategien und Projekten über die Notwendigkeit eines Geschlechter differenzierenden bzw. kultursensiblen Ansatzes in der Jugendsuchtprävention. Während die Schweiz sowohl explizit Strategien zu Gender sensibler als auch interkulturell kompetenter Präventionsarbeit verfolgt, ist die politische Ausrichtung der Präventionspolitik in England eher an Diversity als Oberkategorie orientiert. In der Praxis wurden speziell Muslime adressierende, aber auch Geschlechter differenzierende Ansätze gefunden. Die Rechercheergebnisse stehen interessierte Kolleginnen und Kollegen in der Fachstelle für Suchtprävention zur Verfügung.

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Gender- und Diversity in der Präventionsarbeit

Gender- und Diversitygerechte Suchtprävention in das Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm des Landes Berlin eingebettet „Gender & Diversity in der Präventionsarbeit mit Jugendlichen und ihren Familien - Interkultureller Fachdialog“ am 12. Mai 2009

Im Auftrag des Staatssekretärs für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff veranstaltete die Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin zusammen mit dem Netzwerk gender + am 12. Mai 2009 einen Interkulturellen Fachdialog im Land Berlin.

30 Personen aus dem Kreis der Entscheidungsträger von Wohlfahrtsverbänden, den Senatsverwaltungen und Migrationsverbänden und Institutionen nahmen am Fachdialog im Haus der Demokratie und Menschenrechte teil. Ziel der Veranstaltung war es, die Präventionsarbeit mit Familien, Müttern und Vätern in Berlin voran zu bringen.

Bericht_Gender.jpgAnhand der Beiträge von Joseph Oggier, Fachstelle für interkulturelle Suchtprävention und Gesundheitsförderung Zürich, Schweiz, vom Imam Abdallah Hajjir, Moschee „Haus der Weisheit e.V.“, von Maria Macher, Stadtteilmütter in Neukölln und von Leyla Karadeniz, Vätergruppe des „Aufbruch Neukölln“ e.V. wurden engagiert Erfahrungen und Ansätze diskutiert, wie Familien mit Migrationshintergrund gut mit suchtpräventiven Angeboten erreicht werden können. Die Ergebnisse und daraus resultierende Empfehlungen sind nun im Bericht erschienen und sind gemeinsam mit den Vorträgen der Veranstaltung auf dieser Website abrufbar.

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Leitfaden für kultursensible Suchtprävention in Betrieben

Eine Zusammenarbeit des Instituts für Betriebliche Suchtprävention Berlin e.V. und der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin.

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Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten

Gesundheitwegweiser Deutsch Wo finde ich Hilfen für meine Familie? Wer hilft bei Fragen zu Sucht und Vorbeugung? Muss ich mich krankenversichern? Wie finde ich einen Arzt, der meine Sprache spricht? Wo erhalte ich Hilfe bei Fragen zur Schwangerschaft?

Dies sind nur einige Fragen, die der von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin herausgegebene Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten beantwortet. Migrant/innen in Berlin, so ergab eine Bedarfserhebung der Fachstelle für Suchtprävention, möchten Beratungsangebote zu Fragen der Gesundheit und Suchtvorbeugung nutzen, wissen aber oft nicht, wo sie sich hinwenden können.
In verständlicher und übersichtlicher Form soll der Wegweiser ihnen den Zugang zur medizinischen Versorgung und Hilfediensten erleichtern. Zudem verfügt er über ein kleines Adressverzeichnis mit einer Auswahl von Beratungsstellen und bezirklichen Bürgerämtern. Der Wegweiser ist erhältlich in 6 Sprachen: deutsch, russisch, türkisch, arabisch, vietnamesisch, polnisch.


Fachkonferenz in Berlin 2006

Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin

FK_gemeinsames_verbinden.jpgMit dem Ziel, Berliner Suchtprävention weiterzuentwickelnund für Menschen aller Herkunftskulturen zugänglich zu machen, fand am 23. November 2006 die Fachkonferenz „Gemeinsames verbinden – Strategien interkultureller Gesundheitsförderung und Suchtprävention in Berlin“ statt. Referent/innen wie Dr. Ulrike Ravens-Sieberer von Robert-Koch-Institut Berlin, Ramazan Salman vom Ethnomedizinischen Zentrum Hannover e.V., Osman Besic vom Roten Kreuz in der Schweiz, Dr. Dietmar Czycholl oder Prof. Theda Borde von der Alice-Salomon-Hochschule Berlin beleuchteten in Ihren Referaten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln. In Workshops wurde mit den Teilnehmer/innen erarbeitet, welche Bedarfe sie sehen und wie konkret diesem Bedarf begegnet werden kann und sollte. Das Rahmenprogramm der Konferenz setzte sich aus verschiedenen Bausteine wie z. B. „Suchtprävention ist Bewegung“ mit einem Bewegungstrainer aus dem Team von D.Soost, musikalischen Beiträgen aus Russland und einem Kuchenbuffet von interkulturellen Projekten wie z. B. die Stadtteilmütter Neukölln, die Elternkreise Berlin –Brandenburg oder die Initiative „Mütter ohne Grenzen“. 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten engagiert am Thema und entwickelten Ideen.

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In der Follow-up-Veranstaltung der Konferenz am 15. Februar 2007 wurde beschlossen, im Rahmen einer Arbeitsgruppe einen Gesundheitswegweiser für Berlin zu erarbeiten und herauszugeben. Dieser Wegweiser steht auch Dank der Unterstützung des Integrationsbeauftragten des Berliner Senats in 6 Sprachen zur Verfügung.

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