Phase III (Schuljahr 2011 / 2012)
An der PEaS-Trainerschulung Ende des Schuljahres 2010 / 2011 haben 18 Schulsozialarbeiter/innen, Kontaktlehrer/innen und Mitarbeiter/innen freier Jugendhilfeträger teilgenommen. In einer zweitägigen Schulung wurden diese zu PEaS-Trainer/innen ausgebildet und werden ab dem Schuljahr 2011 / 2012 das Konzept analog der fachlichen Qualitätsstandards an acht Grundschulen des Bezirkes selbständig umsetzen. Die Verstetigung und dauerhafte Implementierung des Programmes im Bezirk wird durch die Fachstelle für Suchtprävention fachlich begleitet.
Phase II (Schuljahr 2010 / 2011)
Sechs Grundschulen durchlaufen in diesem Schuljahr das PEaS-Programm - etwa 80 geschulte Peer-Eltern tragen damit ihr Wissen in Tempelhof-Schöneberg in Zusammenarbeit und Vernetzung mit z. B. Lehrkräften, Familienzentren, Stadtteiltreffs, Elterncafés an andere Eltern weiter! Schulübergreifende Elterntische dienen dem Austausch „alter“ und „neuer“ PEaS-Eltern untereinander (Patenschaftsmodell) sowie
- Dem Transfer von Informationen und neuen Erkenntnissen
- Der Planung und Auswertung vom Maßnahmen
- Besprechung von Meilen- aber auch Stolpersteinen
Phase I (Schuljahr 2009 / 2010)
Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg kann auf ein erstes erfolgreiches Jahr PEaS – Peer Eltern an Schule zurückgeblickt werden. Die Evaluation des Programmes an den ersten drei Grundschulen kann sich sehen lassen: Alle Eltern gaben an, etwas dazu gelernt zu haben, handlungsfähiger im Umgang mit ihren Kindern zu sein und sich besser in den Schulalltag einbringen zu können. Ebenso gaben alle Eltern an, sich nun sicherer zu fühlen, Themen zu Suchtgefahren ansprechen zu können.
PEaS hat darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur Integration geleistet: Eltern, die üblicherweise z. B. von Beratungsangeboten oder schulischen Angeboten schwer erreicht werden, haben an den PEaS-Kursen teilgenommen und danach eigene Veranstaltungen für andere Eltern durchgeführt.
Schirmherrin Katia Saalfrank im Gespräch mit PEaS-Eltern
Sind die Kinder in der Pubertät – haben es die Eltern schwer. Oft vor allem mit sich selber. Denn Pubertät heißt auch loslassen und Abschied nehmen von der Kinderzeit. Aus Kindern werden Leute. Die Kinder werden zu Jugendlichen und machen enorme körperliche und psychische Prozesse durch. Wie können Eltern diese Phase besser verstehen? Was brauchen Jugendliche besonders, auch im Zusammenhang mit der Vorbeugung von Sucht? Wie können Eltern unterstützen und Kontakt halten? Beim PEaS-Elternabend „Pubertät – wegen Umbau geschlossen?“ am 22.06.2010 mit Diplom-Pädagogin und Musiktherapeutin Katharina Saalfrank, Schirmherrin des Projektes „PEaS - Peer Eltern an Schule“, wurden diese und weitere Fragestellungen mit allen geschulten Eltern gemeinsam besprochen.
