Drogen aus dem Chemielabor?

Neue Psychoaktive Substanzen (NPS) werden als „Badesalze“, „Räuchermischungen“ oder „Dünger“ verkauft und unter dem Begriff „Legal Highs“ als vermeintlich harmlos vermarktet. Dabei handelt es sich um chemisch designte psychoaktive Substanzen, deren molekulare Struktur der von bekannten illegalen Drogen (Cannabis, Amphetamine etc.) ähnelt oder um Substanzen mit neuen chemischen Strukturen, deren Wirkung bekannten Drogen gleichen soll.

Die rechtliche Situation

Um das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) zu umgehen, werden ständig neue chemische Drogen entwickelt. Bis diese dem BtmG unterstellt werden, sind sie legal erhältlich. Beim Kauf von NPS kann man sich dennoch nicht sicher sein, dass wirklich keine verbotenen Inhaltsstoffe enthalten sind. Zudem kann das Autofahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen auch unabhängig vom BtmG strafrechtliche Konsequenzen haben.

Was sind die Risiken?

Nicht verboten heißt nicht gleich ungefährlich! Beobachtete Nebenwirkungen sind z.B. Desorientierung, Aggressivität, Wahnvorstellungen und Panikattacken bis hin zu Suizid-versuchen. Auch körperliche Auswirkungen wie z.B. Herz-Kreislaufprobleme, Nierenversagen und Krampfanfälle können Folgen des Konsums sein. Letztlich sind die Wirkungen und vor allem die (langfristigen) Risiken und Gefahren weitgehend unerforscht und für Konsumierende nicht abschätzbar – wer möchte schon eine „Laborratte“ sein?

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