
Vom 15. bis 21. September 2025 greift die 6. Berliner Aktionswoche gegen Medikamentenmissbrauch als Themen Vernetzung, die Gesundheit medizinischer Fachkräfte sowie Risiken und Gefahren, die vom Konsum synthetischer Opioide ausgehen, auf. Dazu finden ausgehend von einem starken Netzwerk in Berlin und bundesweit Aktionen und Veranstaltungen statt.
Grundsätzlich helfen Medikamente, lindern Schmerzen und retten Leben – doch der Übergang von der heilenden Wirkung zur gefährlichen Abhängigkeit ist oft fließend.
Medikamentenabhängigkeit kann jede und jeden treffen, über alle Alters- und Gesellschaftsgruppen. Denn Medikamente sind leicht verfügbar und genießen hierzulande ein positives Image. Derzeit fällt ein besonders kritischer Blick auf die Gruppe der synthetischen Opioide, von denen ein erhöhtes Sucht- und Gefährdungspotential ausgeht. Aktuelle Schwarzmarktfunde, z.B. von mit Nitazenen versetzten Oxycodontabletten, bedeuten ein hohes Gesundheitsrisiko für Konsument*innen, die Tabletten auf diesem Weg beziehen.
Koordiniert wird die Aktionswoche von der Berliner Fachstelle für Suchtprävention in Kooperation des Netzwerkes Berliner Initiative gegen Medikamentenmissbrauch.
Neben weiteren Aktionen, Veröffentlichungen und Weiterbildungen gibt es eine berlinweite bezirkliche Sensibilisierungsaktion. Sie richtet sich in diesem Jahr v.a. an ambulante und stationäre Pflegedienste. Zudem nimmt der Vivantes Konzern die Aktionswoche zum Anlass, die über 20.000 Mitarbeitenden zum Thema zu sensibilisieren!
Zur Aktionswoche kommen Sie hier.
Weitere Informationen zum Thema Medikamente finden Sie hier.
Mehr zur Berliner Initiative gegen Medikamentenmissbrauch hier.
Die Medienmitteilung finden Sie hier.



