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Schulung »breathe free«: Erste Methodentaschen zur Prävention von riskantem Vape-Konsum bei jungen Menschen an Berliner Fachkräfte ausgegeben

11. Februar 2026Allgemein, Ausbildung, Weiterbildung

Vapes sind im öffentlichen und digitalen Raum allgegenwärtig und prägen unbewusst die Wahrnehmung und Normalisierung ihres Konsums, insbesondere bei jungen Menschen. Nikotin macht allerdings hochgradig abhängig, und so dampfen immer mehr junge Leute – daher braucht es innovative Präventionskonzepte, die sich diesem Thema widmen.

In einer ersten Schulung für pädagogische Fachkräfte wurden aktuelle Trends zum Vape-Konsum, bekannte Risiken sowie Konsummotive und die starke Präsenz auf Social Media für junge Menschen thematisiert. Dazu wurde für den Einsatz in der Präventionsarbeit das neue Methodenset »breathe free« vorgestellt, das von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin entwickelt wurde. Es fördert die Reflexion von Reiz und Risiken beim Vapen, setzt sich kritisch mit Werbestrategien, v. a. auf Social Media, auseinander und stärkt Jugendliche in Alltagssituationen darin, wie sie handeln können.

Das Set besteht aus vier Modulen, die sowohl im Schulunterricht als auch in verschiedenen Settings der Jugendarbeit eingesetzt werden können. Die Anwendung der Methoden wurde in der Schulung praktisch erprobt und abschließend erhielt jede*r Teilnehmende eine Methodentasche zum Einsatz in der eigenen Institution/bei dem eigenen Träger.

Wir danken der mkk – meine krankenkasse herzlich für die Unterstützung bei der Erstellung dieses Methodensets im Kontext der Berliner Nikotinprävention.