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13. Februar 2019 April 24th, 2019 Allgemein

Erste Lehren aus fünf Jahren legalem Cannabis in Uruguay

Die Friedrich-Ebert Stiftung zieht in einer neu veröffentlichten Kurzanalyse Bilanz, fünf Jahre nach der Einführung der regulierten Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken in Uruguay.

Das lateinamerikanische Land hat als Pionierland seine Drogenpolitik reformiert und als erster Mitgliedstaat der internationalen Gemeinschaft der Vereinten Nationen die Abgabe von Cannabis in allen Stufen der Wertschöpfungskette in staatliche Hand gebracht. Sodass erwachsene Uruguayer*innen drei legale Bezugswege für Cannabis haben – den Erwerb in Apotheken, den Anbau in sogenannten Cannabis-Clubs und den privaten Anbau. Ziel der Reform von 2013 ist die Verbesserung der öffentlichen Gesundheit und der Fokus auf Aufklärung und Schadensminderung („harm reduction“) in der Drogenpolitik.

Die Analyse zeigt etwa, dass sich seit der Gesetzesreform – entgegen der Erwartung kritischer Stimmen  ̶  weder ein emporschnellender Anstieg der Erstkonsumenten noch ein erhöhter Konsum bei regulär Konsumierenden verzeichnen lassen. Bislang gibt es keine Indikatoren, dass der legale Verkauf den zweifellos gesundheitsschädlichen Konsum durch Kinder und Jugendliche erhöht.

Welche Fortschritte, aber auch Hemmnisse den uruguayischen Weg begleiten, lesen Sie in der Analyse. Sie finden sie hier als Download.