Fachstelle für Suchtprävention BerlinAlkohol in der Schwangerschaft kann ein Kind ein Leben lang beeinträchtigen. Der Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September macht auf die Folgen aufmerksam und setzt ein wichtiges Zeichen für Prävention.
Worum geht’s?
Alkohol gelangt über die Plazenta direkt zum ungeborenen Kind und kann dessen Entwicklung nachhaltig schädigen. Die daraus entstehenden Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD) gehören zu den häufigsten angeborenen Beeinträchtigungen und sind gleichzeitig vollständig vermeidbar: Eine Schwangerschaft ohne Alkohol schützt das ungeborene Kind.
Unser Anliegen: rechtzeitig aufklären & informieren
Die Fachstelle für Suchtprävention Berlin setzt sich dafür ein, Wissen über die Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft frühzeitig zu vermitteln. Mit dem Präventionsworkshop „Kein Alkohol in der Schwangerschaft“ werden beispielsweise Jugendliche ab 15 Jahren für das Thema sensibilisiert und über FASD informiert. Auch Kinder, die in suchtbelasteten Familien aufwachsen, brauchen besondere Aufmerksamkeit. Mit „Kind s/Sucht Familie“ unterstützt die Fachstelle Fachkräfte dabei, betroffene Kinder frühzeitig wahrzunehmen und ihnen passende Unterstützung zu ermöglichen.
Der 9. September ist ein guter Anlass, das Thema sichtbar zu machen: Für einen gesunden Start ins Leben braucht es Aufklärung, Unterstützung und ein Umfeld, das eine alkoholfreie Schwangerschaft selbstverständlich mitträgt.
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