Datum/Zeit
Tag(e): 13.10.2026
Zeit: 10:00 - 16:00 Uhr
Veranstaltungsort
Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Kategorien
Neue Nikotinprodukte, insbesondere E-Zigaretten bzw. Vapes, sind in den vergangenen Jahren bei jungen Menschen immer beliebter geworden. Lange Zeit rückläufig, ist die Zahl der Jugendlichen, die E-Zigaretten konsumieren, vor allem während der Corona-Pandemie 2021 / 2022 stark angestiegen (DEBRA, 2025). Auch die neusten Zahlen des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit, veröffentlicht im Mai 2026, zeigen einen deutlichen Anstieg.
Vapes sind mittlerweile im öffentlichen und digitalen Raum allgegenwärtig und prägen so unbewusst die Wahrnehmung und Normalisierung ihres Konsums. Jugendliche brauchen Fachkräfte in Schule und Jugendeinrichtungen, die nicht nur die Risiken des Konsums thematisieren und Reflexion befördern, sondern insbesondere auch digitale Inhalte kritisch hinterfragen. Ein Fokus sollte auch auf die ökologischen Folgen des Vape-Konsums gelegt werden, etwa Ressourcenverbrauch, Elektroschrott und Umweltbelastungen, um ein ganzheitliches Bewusstsein für die Auswirkungen individuellen Konsumverhaltens zu schaffen. Neben Vapes sind weitere Nikotinprodukte, wie z.B. Nikotinbeutel (Pouches) bei Jugendlichen zunehmend beliebt und bergen ebenfalls Risiken.
Zur Vermittlung von Hintergrundwissen zu den oben aufgeführten Themen sowie zur praktischen Vorstellung und Erprobung des Methodensets „breathe free“ bieten wir eine eintägige Schulung an. Diese findet statt:
Ziele und Inhalte:
Die Teilnehmenden erhalten anhand des Methodensets Impulse, Jugendliche für die gesundheitlichen, ökologischen und medialen Aspekte des Vape-Konsums zu sensibilisieren und einen reflektierten Umgang mit Konsumthemen anzuregen.
Inhalte der Schulung:
• Risiken, Inhaltsstoffe und Bestandteile von Nikotinprodukten wie Vapes, Snus und Pouches
• Gesetzliche Rahmenbedingungen
• E-Zigaretten und ökologische Ungleichheit
• Neue Nikotinprodukte im Kontext von Social Media
• Pädagogische Handlungsempfehlungen
• Kennenlernen und Erprobung des Methodensets „breathe free“
Zielgruppe:
Dieses Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen Jugend, Freizeit und Schulsozialarbeit sowie an Lehrkräfte.
Anmeldung zur Schulung:
Anmeldungen sind unter Angabe des Betreffs „Anmeldung Schulung breathe free 13.10.26“ ab sofort möglich per Mail an: anmeldung@berlin-suchtpraevention.de
Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung unter: info@berlin-suchtpraevention.de
Das Methodenset zum Schulungskonzept ist in Kooperation mit der mkk – meine krankenkasse entstanden. Die Schulung wird gefördert von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.




