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Aufklärung zu Risiken von Vapen – jetzt für Berlin Plakate für Jugendliche und Eltern veröffentlicht!

28. Mai 2026Allgemein

„Nur weil es alle machen, musst Du nicht mitziehen.“ – so spricht eines der beiden neuen Berliner Plakate Jugendliche an und zielt damit auf die Dynamik, von der viele berichten: dass die Mehrheit der Jugendlichen in ihrer Umgebung vaped. Das Plakat ist anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai entstanden, der jährlich auf die gesundheitlichen Risiken von Nikotinkonsum aufmerksam macht. Denn Vapen gilt oft als stylisch. Vapes schmecken z.B. nach Cola oder Strawberry Cheesecake, sind sehr jugendaffin aufgemacht und sprechen vor allem junge Menschen via Social Media an. Dabei macht das oft enthaltene Nikotin hochgradig abhängig und Vapes schaden mit weiteren Inhaltsstoffen den Atemwegen, gerade bei jungen Menschen.

Die Konsumzahlen steigen und haben sich seit 2021 deutlich erhöht – so konsumieren aktuell 6,7 % der männlichen Jugendlichen und 7,8 % der weiblichen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren Vapes (Drogenaffinitätsstudie des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit 2025). Es braucht ein Sichtbarmachen der Risiken von Vapes. So können die neuen Plakate in Berlin z.B. an Toilettentüren in Schulen oder Jugendeinrichtungen aufgehängt werden, wo oft konsumiert wird.

Ein weiteres Plakat richtet sich an Eltern, die sich oft Sorgen wegen des öffentlich oft sichtbaren Vapens machen: „Vapen – ein Thema zu Hause?“, fragt es und gibt Eltern gleich erste Informationen zu den Risiken. Ein QR-Code zur Webseite www.kompetent-befaehigen.de gibt ihnen die Tipps für ein Gespräch mit ihrem Kind zu Hause.

Auf dem Plakat für die Jugendlichen kann über ein interaktives Quiz das eigene Wissen zu den Risiken des Vapens erweitert werden.

Die Plakate sind ab sofort in der Fachstelle für Suchtprävention Berlin erhältlich – zum Abholen oder durch Bestellung auf www.berlin-suchtpraevention.de/bestellportal/vapen.

Die Veröffentlichung der Plakate ist eine Aktion des Berliner Landesprogramms zur Nikotin- und Cannabisprävention, das die Fachstelle für Suchtprävention für die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege durchführt und das von zahlreichen Partner*innen unterstützt wird.