Mehr Sicherheit im Erziehungsalltag

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihr Sohn zu viel Zeit mit dem Smartphone oder dem Tablet verbringt? Fragen Sie sich, ob Ihre Tochter heimlich raucht? Hat Ihr Kind schon mal Alkohol getrunken und Sie sind sich unsicher: Ist es zu früh? Was ist es viel? Für Sie als Eltern ist es sicherlich eine Herausforderung, Ihr „Familienrezept“ zum Umgang mit Medien, Alkohol, Zigaretten und vielleicht auch anderen Drogen zu finden.

Wir unterstützen Sie gerne dabei! Auf dieser Seite finden Sie erste Tipps und Empfehlungen und unsere Angebote für Eltern.

Kennen Sie schon unsere Kurzfilme für Eltern zu Medien, Nikotin und Alkohol?
Oder sind Sie vielleicht durch die Filme auf diese Seite aufmerksam geworden?

In Kürze: Was Sie als Eltern tun können, um Ihr Kind zu stärken.

Als Eltern sind Sie für Ihr Kind in erster Linie Vorbild. Vorbild zu sein bedeutet aber nicht, keine Schwächen zu haben, nie Fehler zu machen und auf alles eine Antwort zu haben – auch damit konstruktiv umzugehen und dazu zu stehen, stärkt Ihr Kind für die Zukunft! Suchen Sie gemeinsam nach Lösungen, holen Sie sich in schwierigen Situationen Hilfe von außen. Zur Vorbildfunktion gehören auch alltägliche Dinge, z. B. was Erwachsene tun, um sich zu erholen. Und die Art, wie Sie mit Ihrem Smartphone, mit Zigaretten oder Alkohol umgehen, hat einen Einfluss auf die Einstellung und das Verhalten Ihrer Kinder.

Wichtig sind regelmäßige, vertrauensvolle Gespräche. Gerade bei pubertierenden Kindern und Jugendlichen ist es nicht immer leicht, im Gespräch zu bleiben. Trotzdem ist es gut, wenn Sie Ihrem Kind signalisieren, dass Sie gesprächsbereit sind und Interesse an seinem Leben, seiner Freizeitgestaltung, seiner Einstellung zu Drogen, seiner Leidenschaft für ein bestimmtes Online-Spiel usw. haben.

Besonders während der Zeit der Pubertät kommt es auch zu einer Veränderung der Eltern-Rolle: Von der steuernden und beschützenden zur begleitenden und unterstützenden Rolle. Sie verlieren Autorität – die Verantwortung und Unabhängigkeit des Kindes nimmt zu – trotzdem ist es wichtig, dass die Eltern die Rahmenbedingungen angeben, innerhalb derer experimentiert werden darf. Stellen Sie klare Regeln zum Umgang mit Alkohol, Nikotin und Medien zuhause auf.  Langfristig unterstützen Sie Ihr Kind damit dabei, einen verantwortungsvollen und „begrenzten“ Konsum zu entwickeln.

Ein paar Beispiele:

  • Bei den Mahlzeiten sind die Smartphones, Tablets etc. nicht mit am Tisch und sind bestenfalls auf „lautlos“ gestellt.
  • Es werden vorher festgelegte Nutzungszeiten für z.B. Computerspiele eingehalten.
  • Die Altersfreigaben werden beachtet.
  • Partys sind vor dem 16. Geburtstag alkoholfrei.
  • Es wird nicht – auch nicht durch Freunde oder Bekannte – in der Wohnung geraucht.

Hilfe holen sollten Sie sich…

  • …wenn Ihr Kind raucht/ trinkt/ spielt, um Sorgen oder Probleme zu verdrängen
  • …wenn Ihr Kind sein Freizeitverhalten auffällig verändert
  • …wenn Sie den Kontakt zu Ihrem Kind verlieren
  • …wenn sich die Leistungen in der Schule verschlechtern
  • …wenn Sie körperliche und/oder seelische Veränderungen feststellen
  • …wenn Ihr Kind sehr früh seine ersten Erfahrungen macht, z. B. Rauchen mit
    12 Jahren, Alkoholkonsum mit 14 Jahren

Unsere unterstützenden Angebote für Sie:

Melden Sie sich gerne bei uns:

Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Telefon: 030 – 29 35 26 15
E-Mail: info@kompetent-gesund.de

Wir halten verschiedenen Angebote der suchtpräventiven Elternbildung vor.